ich sitze auf meinem bett, weiter pulli, weite hose, um diese fetten beine und den fetten bauch zu verstecken. um die anderen menschen zu verschonen. die heizung auf 5 - ich habe das gefühl, jederzeit zu erfrieren. philipp poisel singt so laut es geht.
ich starre löcher in die luft, stundenlang sitz ich nur da. die musik verstummt irgendwann und ich höre lauter stimmen, von überall. von allen seiten
sie flüstern mir worte zu, die kaum zu entziffern sind. worte, die so leise und durcheinander sind, dass ich nicht weiß, was sie bedeuten
sie werden immer lauter, immer lauter und lauter. es ist kaum auszuhalten. ich versuche ihnen immer weiter zu zu hören. mein kopf dröhnt, so laut schreien sie mich an. sie brüllen, kreischen, ich hab das gefühl mein kopf platzt, und mein bauch, in dem grade gefühlte 3120984932 kg essen ruhen
wie so fast jeden tag. diese leere, in meinem herzen, in meinem kopf
nichts ist in mir, außer essen und hass, am meisten auf mich selbst
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